„Fathers and Daughters“

fathers and daughters

Gabriele Muccino erzählt in seiner Vater-Tochter-Geschichte mit Russell Crowe und Amanda Seyfried überaus dramatisch, aber auch sehenswert vom Festhalten und Loslassen müssen.


Wenn Michael Bolton im Abspann die Liebe zwischen Vätern und Töchtern besingt, hat die Melodramatik ihren Höhepunkt erreicht. Davor aber gibt es den einen oder anderen wahrhaftigen Moment zu entdecken. Regisseur Gabriele Muccino erzählt wie schon in «The Pursuit of Happyness» (2006) von einem alleinerziehenden Vater in prekären Umständen. Doch das ist hier nur die halbe Geschichte.

F&D_Day10_0170.CR2Bestsellerautor Jake Davis (Russell Crowe) kämpft nach dem Tod seiner Frau mit psychischen Problemen und um das Sorgerecht für Tochter Katie. 25 Jahre später betäubt diese, eine Psychologin (Amanda Seyfried), ihr Kindheitstrauma mit bedeutungslosem Sex. Dann begegnet sie einem Verehrer ihres Vaters (Aaron Paul). Vor allem Seyfried überzeugt in diesem Generationendrama. Sehenswert ist auch Diane Kruger als verbitterte Tante.

★★★☆☆

Quelle:
Neue Zürcher Zeitung, 26. Mai 2016
nzz.ch

Bilder: Impuls Pictures AG

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