Bär rettet Krähe vor dem Ertrinken

Das Schicksal der Krähe schien besiegelt zu sein. Der Vogel war im Budapester Zoo in ein Wasserbecken gefallen und kam nicht mehr heraus. Dann näherte sich zu allem Überfluss auch noch der Bewohner des Geheges, ein ausgewachsener Braunbär. Zum Erstaunen der Besucher erwies sich das Raubtier aber als Bademeister in der Not.


Die Zoobesucher hatten eigentlich nur den Braunbären bei der Fütterung filmen wollen. Der Koloss schnupperte gerade demotiviert an einem Stück Fleisch, als etwas sein Interesse erregte. Dann wurde den Zuschauern klar, warum die Krähen im Hintergrund ein derartiges Geschrei veranstalteten: Im Becken trieb einer ihrer Artgenossen und schlug hilflos mit den Flügeln. Der Vogel versuchte verzweifelt, aus dem Wasser zu klettern, die Wände erwiesen sich aber als zu steil.

Als der Bär ziemlich rabiat mit der Tatze nach der ertrinkenden Krähe schlug, glaubten die Zuschauer schon an das Ende des armen Vogels. Doch der Braunbär zog mit den Zähnen das hilflose Tier am Flügel an Land.

Der Vogel blieb stocksteif aus dem Rücken liegen und wartete wohl auf den tödlichen Biss des Bären. Der wendete sich zum Erstaunen aller aber gelangweilt ab und tat sich statt an der Krähe lieber an einem Apfel gütlich.

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