Alien-Struktur um Stern entdeckt? Forscher nehmen seltsames Objekt ins Visier

This new Hubble image shows a peculiar galaxy known as NGC 660, located around 45 million light-years away from us. NGC 660 is classified as a "polar ring galaxy", meaning that it has a belt of gas and stars around its centre that it ripped from a near neighbour during a clash about one billion years ago. The first polar ring galaxy was observed in 1978 and only around a dozen more have been discovered since then, making them something of a cosmic rarity. Unfortunately, NGC 660’s polar ring cannot be seen in this image, but has plenty of other features that make it of interest to astronomers – its central bulge is strangely off-kilter and, perhaps more intriguingly, it is thought to harbour exceptionally large amounts of dark matter. In addition, in late 2012 astronomers observed a massive outburst emanating from NGC 660 that was around ten times as bright as a supernova explosion. This burst was thought to be caused by a massive jet shooting out of the supermassive black hole at the centre of the galaxy.

Tagtäglich präsentieren Ufologen vermeintliche Beweise für außerirdisches Leben. Bei dieser Nachricht merken aber selbst renommierte Wissenschaftler auf. Das Kepler Weltraumteleskop hat seltsame Messdaten zu einem weit entfernten Stern geliefert. Sie könnten auf eine gigantische Alien-Struktur um den Himmelskörper hinweisen.


„Wir haben bisher noch nie etwas wie diesen Stern gesehen“, sagte Tabetha Boyajian, Postdoktorandin der renommierten Universität von Pennsylvania, dem Magazin „The Atlantic“. „Es war wirklich seltsam.“ Die Rede ist vom Stern KIC 8462852 im Sternbild Schwan, rund 1.481 Lichtjahre von der Erde entfernt. Der Himmelskörper ist einer von mehr als 150.000 Sternen, die vom Weltraumteleskop Kepler auf mögliche Planeten untersucht wurden. Stattdessen aber fanden die Wissenschaftler Hinweise auf viel spektakulärere Trabanten.

Die Unterbrechungen im abgestrahlten Licht von KIC 8462852 legen dem Bericht zufolge den Schluss nahe, dass der Stern von einer dichten Formation von Objekten umkreist wird. Junge Himmelskörper sind von Scheiben aus Staub und Gesteinsbrocken umgeben, doch KIC 8462852 ist kein junger Stern mehr und sollte seine Umlaufbahn dank der Gravitation längst aufgeräumt haben.

Alle herkömmlichen Erklärungen für die seltsamen Messdaten haben die Forscher bislang nicht überzeugen können. „Wir dachten, es könnten falsche Werte sein oder eine Bewegung des Teleskops, aber alles war in Ordnung“, sagte Boyajian. „Ich war fasziniert davon, wie verrückt [die Daten] waren“, ergänzte Astronom Jason Wright, ebenfalls von der Penn-Universität, einer der renommiertesten und ältesten Hochschulen in den USA. „Aliens sollten stets die letzte Hypothese sein, aber dies sieht wie etwas aus, von dem man erwarten würde, dass eine außerirdische Zivilisation das baut.“

Die beiden Kollegen arbeiten nun mit SETI-Forscher Andrew Siemion von der Universität von Berkeley zusammen. Ihrer Ansicht nach könnten die Messwerte auf einen „Schwarm an Megastrukturen“ um den Himmelskörper hinweisen, möglicherweise Lichtkollektoren. SETI-Experten, die nach außerirdischer Intelligenz suchen, sehen seit Langem in technischen Artefakten eine Möglichkeit, um die Existenz von Aliens nachweisen zu können. Die Forscher wollen nun untersuchen, ob der Stern Radiofrequenzen ausstrahlt, die auf technische Aktivitäten hindeuten.

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Symbolbild: Hubble/NASA/European Space Agency

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