Lachen mit Rassisten: Populistischer Humor aus Frankreich

Une heure de tranquillité, un film de Patrice Leconte, scénario de Florian Zeller, avec Christian Clavier (Michel), Carole Bouquet (Nathalie), Valérie Bonneton  (Elsa), Rossy de Palma (Maria), Stéphane de Groot (Pavel), Sébastien Castro (Sébastien),

Schon wieder eine französische Komödie. „Nur eine Stunde Ruhe!“ ist so grantig wie der Filmtitel. Es darf wieder über Rassismus gekichert werden, ist ja alles so charmant bei den Franzosen. Sieht so die neue Normalität aus, wenn jeder Vierte Front National wählt? Weiterlesen

50 Jahre Bond – Mit Schema F zum Erfolg

BondEs war der 5. Oktober 1962, als Sean Connery alias Geheimagent James Bond erstmals seinen Dienst aufnahm und mit “James Bond jagt Dr. No” eine der erfolgreichsten Filmreihen in der Kinogeschichte mitgründete. 2006 wagten die Produzenten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson dann einen radikalen Neubeginn, der sich ausgezahlt hat. Trotz aller Konkurrenz über die Jahrzehnte ist Bond obenauf und wird zweifellos in seinem 23. offiziellen Abenteuer in “Skyfall” ab 1. November wieder für volle Kassen sorgen. Weiterlesen

John Williams wird 80: Musik für Darth Vader und Steven Spielberg – Komponist feiert Geburtstag mit 47. Oscar-Nominierung

Berlin (dapd). Über Meryl Streeps 17 Oscar-Nominierungen kann John Williams nur müde lächeln. Bei der nächsten Oscar-Verleihung geht der Filmkomponist mit seiner 46. und 47. Nominierung ins Rennen, beide für Werke seines Weggefährten Steven Spielberg. Öfter als Williams, der am Mittwoch (8. Februar) seinen 80. Geburtstag feiert, wurde kein noch lebender Mensch für den wichtigsten Filmpreis vorgeschlagen. „Ich bekomme viel Anerkennung, die eigentlich John gebührt“, hat Spielberg über die 40-jährige Zusammenarbeit gesagt. Weiterlesen

Uwe Boll ist „der Mann fürs Grobe“ – Regisseur stellt sich mit seiner Bin-Laden/Bush-Satire „Postal“ gegen den guten Geschmack

uwe_bollDank Videospiel-Verfilmungen wie „House of the Dead“ und „Blood Rayne“ gilt Uwe Boll einigen Kritikern als schlechtester Regisseur der Welt. Der promovierte Literaturwissenschaftler aus Nordrhein-Westfalen reagierte darauf im vergangenen Jahr mit einer Einladung zu einem Boxkampf, bei dem er seine Kritiker k.o. schlug. Mit der blut- und fäkalaffinen Satire „Postal“, die am Donnerstag (18. Oktober) in die Kinos kommt, ist der nächste Skandal programmiert. In der Anfangssequenz ist der Angriff auf das World Trade Center zu sehen – allerdings verursachen ins Cockpit eindringende Passagiere versehentlich den Absturz des Flugzeugs. Radiosender hatten sich geweigert, einen Werbespot mit einem angeblichen Osama bin Laden auszustrahlen. Der Terrorist spielt in „Postal“ eine Hauptrolle und macht gemeinsame Sache mit US-Präsident George W. Bush. Mit Boll (42) sprach ddp-Korrespondentin Nina Jerzy in Berlin. Weiterlesen